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Basteln

Freundschaftsbänder knüpfen

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Mindestens 4 bis 5 Bänder werden mit einem Knoten an einem Ende zusammengebunden. Ca. 5 cm überhängen lassen, daraus wird dann das Befestigungsende geflochten. In den Knoten steckt man am besten eine Sicherheitsnadel, die man sich z.B. am Hosenbein in Kniehöhe anbringt. Man kann aber das Ende auch etwas länger lassen und das ganze um etwas wickeln und verknoten, dass es zum Knüpfen festhält. Die Farben so sortieren, wie die Farbreihenfolge später sein soll.

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Den ersten Faden (Führungsfaden) über den zweiten legen (eine 4 formen) und von unten durch die Schlaufe ziehen. Schräg nach oben ziehen und einen festen Knoten daraus machen (nicht so fest ziehen, dass die Wolle reißt). Dies geschieht zweimal.

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Dann geht man zum nächsten Faden (hier dritten) und wiederholt das Knoten je Faden immer zwei mal. Wenn man die Reihe durch hat, lässt man den “Führungsfaden” am Ende fallen und beginnt mit dem neuen, ganz links hängenden Führungsfaden. Am Ende sollte es wie im Bild rechts aussehen. Man knüpft so lange, bis die gewünschte Länge (z.B. einmal ums Handgelenk) erreicht ist und schließt das ganze ab, indem man das Ende flechtet. Ist dies getan, öffnet man den oberen Knoten und flechtet auch dieses Ende.

Scobidoo

:!:Scoubidous sind nur etwas für geübte Knüpfer. Hat ein Kind noch nie ein Freundschaftsband geknüpft oder kann gar noch nicht flechten, sollte man damit anfangen und von den Scoubidous abraten! Man sollte mit vier Fäden beginnen. Man kann sich dann immer noch steigern. In der Mitte des einen (blau) verknotet man den anderen mit einem normalen Knoten.

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Man legt nun die Enden des einen/blauen Fadens über den anderen/roten (später sieht man, dass das genau die entgegengesetzte Seite des Scoubidou ist) und fädelt dann die roten Enden über das jeweilige blaue Ende durch die blaue Schlaufe. Nun muss man gleichmäßig alle vier Enden festziehen. Das erfordert ein bisschen Übung und jeder entwickelt dabei seine eigene Technik.

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Kurz vor dem totalen Festziehen sieht es dann so aus (links). Hier sieht man auch gut, wie die Fäden zu den unteren liegen (immer parallel). Man zieht nun die Fäden relativ fest an. Achtung, dass sie nicht reißen. Der Knoten darf aber auch nicht wieder von allein aufgehen. Wenn man mehrere solcher Knoten geknüpft hat, sieht des ECKIGE Scoubidou so aus wie rechts im Bild.

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Das RUNDE Scoubidou geht sehr ähnlich, nur dass man die Fäden nicht parallel zu den unteren legt, sondern immer auf die entgegengesetzte Seite zu der, wo sie her kamen.

Eine VARIANTE des Anfangs ist die Schlaufe. Sie eignet sich, wenn man das Scoubidou als Schlüsselanhänger verwenden möchte. Dafür verknotet man die Bänder nicht einfach so in der Mitte miteinander, sondern lässt bei einem der Bänder eine kleine Schlaufe und schließt diese ab, indem man das andere Band darum knotet.

Am besten ist es, wenn der Betreuer sich vorher mit der Technik bekannt gemacht und schon einige Scoubidous selbst angefertigt hat.

Der Nachteil von Scoubidous ist, dass man die entsprechenden Plastikbänder braucht. Aber nach der Nachricht, dass diese krebserregend sein können, sind sie recht preiswert zu bekommen. Eben wegen dieser Warnung sollte man diesen “Sport” nicht in geschlossenen Räumen betreiben. Am liebsten draußen oder in nicht zu kleinen Zimmern.

Batiken

Zum Batiken braucht man Stoff und am besten irgendwelche alten, aber hellen Klamotten der Kinder. D.h. hat man solch ein Event im FL vor, sollte man das vorher ankündigen damit die Kinder etwas mitbringen, dass sie dann auch wieder mitnehmen können.

Für die Technik an sich braucht man Stofffarbe (gibt es in Drogerien in den unterschiedlichsten Farben für mittelmäßige Preise), Bänder, Gummis, Klammern oder jegliches anderes Material, mit dem man die Kleidungsstücke zusammenbinden oder langfristig zusammenpressen kann.

Je nach gewünschtem Muster bindet man die T-Shirts o.ä. dann an den verschiedensten Stellen ab oder zusammen. Nimmt man nur einen kleinen Zipfel entstehen kleine Kreise, bindet man um das ganze Stück herum, entsteht dann halt ein großer Kreis um den ganzen Körper. Klammern machen lustige kleine Punkte oder so was ähnliches. Es ist immer darauf zu achten, dass die Abbindungen wirklich fest sind, dass dann kein Farbwasser hindurch kommt.

Hat man seine Abbindungen abgeschlossen, mischt man die Farbe nach Vorschrift mit heißem Wasser und hängt oder legt die Kleidungsstücke für die vorgeschriebene Zeit in das farbige Wasser. :!:Handschuhe! Man kann ein Teil auch verschiedenfarbig färben, einfach indem man es hintereinander in verschiedene Farben hängt. Nach dem Färben, entfernt man die Abbindungen und taucht das ganze Stück am besten nochmal in Essigwasser. Das ist der Großmuttertip und führt dazu, dass die Farben bisschen konserviert werden, d.h. länger halten. Dann hängt man das ganze zum trocknen auf.

Insgesamt ist es ne riesige Matscherei, die man nicht unbedingt auf hellen Fliesen und eben am besten auch im Freien machen sollte. Wichitg ist auch der Hinweis (an die Kinder), dass diese Sachen ihr Leben lang färben werden, ggf. auch bei Regen auf der eigenen Haut oder wenn man schwitzt auf helle Unterwäsche (besonders nett;-)). Leider ist es auch ein riesiger Aufwand, der für die Kinder leider nur zu wenig Beschäftigung führt, besonders wenn sie nur ein Teil zu färben haben oder gar gar nix mithaben. Sie sind schnell fertig und man als GruLei hat viel und lange und teurer vorbereitet. Das ist schade, bietet sich aber für ein kleines Lager an, bei dem die Kinder alle etwas davon wissen und genügend zum manschen mithaben.

Pappmaschee-Luftballons

Mit dieser durchaus auch viele Tage dauernden und von Material her auch für große Gruppen realisierbaren Methode, können Dinge verschiedenster Art hergestellt werden: Sparschweine, Masken, Lampenschirme oder einfach nur Figuren, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Man braucht dafür Tapetenleim (am besten billigen zum Anrühren mit kaltem Wasser in Eimern), viel Papier (alte gesammelte Zeitungen und zum Schluß Klopapier - muss aber nicht) und natürlich für jedes Kind einen Luftballon, nicht zu vergessen die Farbe am Ende mit Pinseln und allem, was man dafür braucht. Der Ballon wird ganz am Anfang zu gewünschter Größe aufgeblasen und dann mit Tapetenleim eingeschmiert. Dies geschieht am besten stückweise, denn gleich auf den Leim werden die klein gerupften Zeitungsstücke gelegt (Durchmesser ca. 3 bis 5 cm).

Diese werden dann am besten nochmal mit Leim bestrichen, so dass sie mit Leim durchdrängt werden. Nicht zu viel, aber so dass man sieht, dass die Zeitung nicht mehr trocken ist. Man umhüllt dann den Ballon vollständig mit Leim und Papier. Davon sollte man mindestens drei Lagen machen. Es macht sich auch gut, wenn man den Ballon zwischen den Lagen trocknen lässt - über Nacht zum Beispiel. Hat man die zweite Lage fertig gestellt, kann man mit weiteren Materialien die Form des Ballons erweitern. Man kann z.B. Eierkarton-”Türmchen” zu Ohren oder Beinen machen, man kann einfach nur Karton nehmen und daraus allerlei Extremitäten (z.B. Flossen) machen. Solche Sachen klebt man wohl am allerbesten mit so Malerkrepp an, d.h. Klebeband, das aus Papier besteht. Damit geht man sicher, dass sie nicht gleich wieder abfallen. Außerdem kann man über das Papierklebeband auch wieder Leim machen und das Zeitungspapier rutscht nicht weg, wie es bei Plasteklebeband ist.

Hat man sein Kunstwerk dann fertig gestellt, legt man als letzte Schicht am besten eine weiße Klopapierschicht auf. Diese kann man dann, jetzt aber wirklich erst nachdem sie getrocknet ist, bemalen. Wenn das Geschöpf ganz zum Schluss dann fertig ist, kann man den Ballon kaputt machen. Man sollte aber wirklich aufpassen, dass es trocken ist (sonst zieht es sich ganz böse zusammen und das ganze wird ganz verbeult!!!). Will man eine Maske daraus machen, dann halbiert man den Ballon einfach, macht kleine Löchlein in die Mitte hinten links und rechts und zieht einen Gummi durch, fertig!

Leider musste ich erleben, dass gerade kleine Kinder für viele Lagen (somal sie für eine Lage bis zu eine Stunde brauchen) nicht die Geduld haben und dann lieber etwas anderes machen wollen, oder zum nächsten Schritt kommen wollen. Seit deshalb gewarnt. Sie machen aber mit genügend Motivation und bisschen unterstützender Hilfe auch bis zum Schluss mit.

Das Tolle an dieser Sache ist, dass die Kinder für recht wenig Geld (Einsatz, Aufwand seitens der Betreuer) etwas mit nach Hause nehmen können!

Gipsfiguren

Sehr gut als Beschäftigung eignet sich auch das Herstellen und Bemalen von Gipsfiguren. Hierzu benötigt man ganz einfachen Gips zum Anrühren aus dem Baumarkt, Wasser, ein Gefäß (z.B. Gipsbecher), Gipsfiguren, die unter anderem im Bastelladen erhältlich sind, und Farben.

Das Anrühren und das Gießen der Figuren sollte von einem Betreuer übernommen werden, damit sich die Kinder nicht die Kleidung beschmutzen. Die dann getrockneten Figuren werden vorsichtig aus den Schablonen entfernt und können von den Kindern nach Belieben bemalt oder mit weiterem Zubehör (z.B. Federn, Glitzer, Wackelaugen u. ä.) verziert werden.

Eine große Auswahl an Figuren macht auch ein längere bzw. mehrmalige Beschäftigung im Lager möglich.

 
leitfaden/6.4_basteln.1152377966.txt.gz · Zuletzt geändert: 25.02.2008 00:00 von stephan [Letzte Änderungen]
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