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Stuhlkreisspiele

Knutschfee

Für dieses Spiel werden Skat- oder Rommékarten benötigt. Es gibt einen Mörder, einen Detektiv und eine gute Fee (Knutschfee). Zu Beginn werden Karten ausgeteilt, für jeden eine, die kein anderer sehen darf. Unter diesen Karten muss ein Bube (Detektiv), eine Dame (gute Fee) und ein Ass (Mörder) sein. Alle anderen Karten bedeuten, dass man ein Passant ist. Ziel ist, dass der Detektiv heraus findet wer der Mörder ist.

Der Mörder tötet, indem er jemanden anzwinkert, dieser muss dann seine Karte umdrehen und hochhalten. Die gute Fee kann Tote zum Leben erwecken, indem sie ihnen einen Kuss zuwirft (Kuss mit den Lippen formen), daraufhin darf der „Tote” seine Karte wieder zurück drehen.

Der Detektiv muss den Mörder entlarven indem er sagt wer es ist. Ist er tot, ist das Spiel zu Ende und der Mörder hat gesiegt. Ist die gute Fee tot, ist es nur noch eine Frage der Zeit, denn es kann niemand mehr lebendig werden.

Sitzwelle

Es müssen genausoviele Stühle vorhanden sein, wie es Mitspieler gibt. Ein Kind steht in der Mitte und somit ist ein Stuhl frei. Auf diesen will sich das Kind in der Mitte setzen, wird aber von den anderen Kindern daran gehindert. Diese können nämlich hin- und herrutschen und somit das „Loch” weiterwandern lassen.

Das Kind in der Mitte darf noch durch Handzeichen die Richtung der Welle bestimmen (links und rechts) und wenn er das geschickt macht, entsteht das „Loch” genau vor seiner Nase.

Dieses Spiel erzeugt für gewöhnlich viel Krach und dreht die Kinder auf.

Wer bin ich?

Der Klassiker für kleine Stuhlkreise. Jedes Kind bekommt einen Zettel mit einer berühmten Persönlichkeit (Tapferes Schneiderlein, Angela Merkel, Donald Duck ...) mit einem Klecks Hautcreme an die Stirn gepappt. Jetzt geht die Reihe rum, ein Spieler darf mit Entscheidungsfragen an die Runde herausfinden, wer er ist. Wird eine Frage mit „ja” beantwortet, darf er weiterfragen, bekommt der Spieler ein „nein”, ist der nächste dran. Wer seinen Namen weiß, darf entweder einen neuen bekommen oder beantwortet nur noch Fragen.

Meine Bande

Dieses Spiel dauert je nach Gruppenstärke etwas, macht aber auch Spaß.

Es werden zwei gleich große Stuhlkreise aufgebaut, für jede Bande einen. Die Kinder nehmen nach Belieben darauf Platz. Jetzt werden die Kinder einzeln aus dem Raum geholt, um dem Spielleiter den Namen einer berühmten Persönlichkeit (Tapferes Schneiderlein, Angela Merkel, Donald Duck ...) zu sagen, der für dieses Spiel ihr Synonym sein wird. Der Spielleiter schreibt das auf, die Kinder dürfen sich allerdings nicht verraten, welchen Namen sie haben.

Sind alle Kinder wieder im Raum, beginnt der Spielleiter die Synonyme vorzulesen, was er ab sofort immer wiederholt. Hat er das zweimal gemacht, beginnt das Spiel. Die erste Bande ist dran und muss nun versuchen, einen der anderen Bande zu sich zu holen. Dies geschieht durch wildes drauflosraten, nach dem Motto „Günther, bist du Donald Duck?” Trifft das zu, gehört Günther zur anderen Bande und sitzt ab jetzt dort. Stimmt das nicht, darf die zweite Bande drauflos raten.

Hat jetzt die zweite Bande schon Günther verloren und findet nun heraus, dass Gabi aus Bande 1 „Angela Merkel” ist, wechseln alle, deren Synonym bereits bekannt ist, zur Bande 2 über. Damit können jetzt wichtige Insiderinformationen von den Überlegungen der Bande 1 in die Hände von Bande 2 gelangen. Daher ist es auch wichtig, seinen eigenen Namen nicht in der eigenen Bande preiszugeben.

Gewonnen hat das Kind, welches als letztes unerkannt bleibt.

Grüne Ohren

Wieder ein Stuhlkreis, wieder ein Stuhl zuwenig. Derjenige, der in der Mitte steht, muß jetzt eine Eigenschaft sagen, die auf möglichst viele Kinder zutrifft. Zum Beispiel: „Alle, mit hellen Schuhen”. Jetzt müssen alle Kinder mit hellen Schuhen aufspringen und sich einen neuen Platz suchen, der mindestens zwei Stühle vom Ursprung entfernt ist. Auch der in der Mitte sucht sich einen Platz. Derjenige, der keinen Platz bekommt, bleibt in der Mitte und muß sich nun eine neue Eigenschaft ausdenken.

Obstsalat

Ganz ähnlich den „grünen Ohren“, jedoch werden hier die Kinder vorher in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe ist eine andere Frucht, etwa Erdbeere, Apfel... Derjenige in der Mitte sagt nun z.B. „Erdbeeren stehen auf”. Alle Erdbeeren stehen auf und suchen sich einen neuen Platz. Bedingung ist es, dass man sich nicht auf seinen Nachbarstuhl setzen darf. Am Ende bleibt einer übrig, der wieder eine Frucht aufrufen darf. Ruft derjenige „Obstsalat” müssen alle aufspringen und sich einen neuen Platz suchen.

Dieses Spiel eignet sich für kleinere Kinder, für größere ist „Grüne Ohren” schöner, da abwechslungsreicher und kreativer.

Platzrücken

Es gibt für jeden Teilnehmer einen Stuhl. Jedes Kind bekommt aus einem (oder mehreren) Kartenspiel eine Karte. Der Spielleiter beginnt nun wahllos Anweisungen zu geben. z.B. „Alle Könige rutschen nach links”. Die Könige rutschen nach links, der Rest bleibt einfach sitzen. Sitzt auf dem entsprechenden Stuhl schon jemand, wird einfach auf dem Schoß Platz genommen. Wer unten sitzt, muss solange sitzen bleiben, bis der Schoß wieder frei ist. Nach einer Weile bauen sich lustige Türme.

Eine Variation macht das Spiel besonders für die unten Sitzenden lustiger. Sitzt jemand unten und er soll rücken, dann muss sein „Obermann” einfach mitrücken. Sitzen mehrere Leute übereinander müssen immer alle „Obermänner” mitrutschen.

Dieses sehr kurzweilige Spiel kann man leider nicht sehr lange spielen, da es schnell ausartet. Man sollte nach ein paar Minuten zumindest alle wieder einzeln setzen lassen und die Karten neu geben, das kühlt es etwas ab.

Paranoid

Bei diesem Spiel sind pfiffige Köpfe gefragt! Zu Beginn des Spiels, werden zwei ältere Kinder aus dem Stuhlkreis in einen separaten Raum geschickt, damit Sie die Erklärungen des Spielleiters nicht hören können.

Die verbliebenen Mitspieler im Stuhlkreis sind Patienten, die alle die gleiche „Krankheit” haben. Sie sind PARANOID, d.h. wenn Sie etwas gefragt werden, antworten Sie immer im Sinne ihres rechten Sitznachbarn! Da sich die Kinder im Ferienlager meist nicht so gut kennen, werden zwangsläufig Antworten kommen, die nicht auf den rechten Sitznachbarn zutreffen! In diesem Fall steht der Sitznachbar auf und daraufhin tauschen alle ihre Plätze!

Hat jeder das Spielprinzip nach einer kurzen Probe verstanden, kommen die beiden „Doktoren” aus ihrem Raum und müssen durch geschickte Fragen eine Diagnose stellen, welche Krankheit wohl im Stuhlkreis kursiert. Sie müssen erkennen, das jeder im Sinne seines rechten Sitznachbarn antwortet und das bei nicht zutreffender Antwort die Plätze getauscht werden!

Papaja

Papaja ist ein einfaches Spiel was im schlimmsten Fall aber viel Lärm machen kann, weswegen man es am besten mit kleinen Gruppen spielt.

Als Vorbereitung darf sich jeder Mitspieler den Namen einer Frucht aussuchen. Danach wird ein Spieler als Startspieler gewählt. Er hat die Aufgabe, so schnell wie möglich den Namen einer Frucht eines Mitspielers dreimal hintereinander zu sagen. Währenddessen darf der Spieler, der die Frucht hat, seine Frucht nennen um den Versuch des ersten Spielers zu unterbrechen. Schafft er es, so ist der erste Spieler weiterhin dran. Schafft er das nicht, so ist er dran den Namen einer Frucht drei Mal zu sagen.

Bei diesem Spiel gibt es keinen Gewinner, aber wenn man kreative Spieler hat, kommen lustige Ideen zu Tage, etwa: „Ich war neulich bei meinem Papa-ja?”.

Stiftwanderung

Jeder Spieler braucht einen Sitzplatz. Die Spielleitung hält zwei Stifte in der Hand. Der eine Stift wird nach rechts weitergegeben mit der Ansage „Das ist ein Pimp.” Es kommt die Rückfrage des Empfängers „Was ist das?” Die Spielleitung antwortet „Das ist ein Pimp.” Der „Pimp” wird dann weiter nach rechts gegeben, wieder mit der Ansage. Auch hier wird wieder zurückgefragt. Der vorherige Spieler ist aber vergesslich und fragt wieder seinen linken Nachbarn, der wiederrum seinen linken Nachbarn fragt. Der Spielleiter weiß die Antwort und wenn er gefragt wird, geht die Antwort nach rechts, bis die Übergabe abgeschlossen werden kann.

Der Stift wird weitergegeben bis er wieder bei der Spielleitung angekommen ist. Dabei muss die Rückfrage immer bis zur Spielleitung zurück. Das gleiche passiert mit dem anderen Stift, der nach links gegeben wird, nur mit der Ansage „Das ist ein Knilch.”

Ein auf den ersten Blick sinnloses Spiel, was aber sehr viel Spaß macht, da man in verschiedene Richtungen fragen und antworten muss. Es ist zweckmäßig, neben den Spielleiter die kleineren Kinder zu setzen und genau gegenüber des Spielleiters die größeren, da dort das meiste Chaos herrscht.

Disco-Spiele

Negerkussessen

Für dieses Spiel braucht man zwei Kinder, zwei alte Tücher zum Augen verbinden, zwei große Löffel, zwei flache Teller, pro Paar 4 Negerküsse und eine abwaschbare Unterlage (z.B. Fliesenfußboden). Die Negerküsse werden zerdrückt, die Waffel wird entfernt. Jedes Kind bekommt nun 2 zerdrückte Negerküsse auf seinen Teller und die Augen werden ihm verbunden. Jetzt sollen die Kinder sich gegenseitig mit den Löffeln füttern. Am Ende gewinnt das Paar, was die kürzeste Zeit bis zum „aufessen” der Negerküsse braucht. Meistens gibt es eine große Matzerei, weil die Kinder ja nicht sehen, wohin sie füttern, aber es macht auf alle Fälle Laune.

Klopapierwickeln

Auch hier braucht man mehrere Paare, die gegeneinder antreten. Jedes Paar bekommt eine Rolle Toilettenpapier und schon kanns losgehen. Je ein Kind wickelt seinen Partner ein, die Technik spielt dabei keine „Rolle”. Gewonnen hat das Paar, was zuerst fertig ist und am ordentlichsten eingewickelt hat. Hier macht sich übrigens eine hektische Musik ganz gut.

Ballonlatschen

Hier braucht man eine überschaubare Anzahl Kinder, entsprechend viele, gleichaufgeblasene Luftballons und Wolle. Jedem Mitspieler wird ein Luftballon an das rechte (oder auch das linke) Bein gebunden, dann wird Musik gespielt. Die Kinder müssen jetzt versuchen, die Ballons der anderen Kinder zu zertreten, ohne dabei den eigenen zu opfern. Geht ein Ballon kaputt oder wird verloren, muss sich das Kind an den Rand setzen. Gewinner ist das Kind, das als letztes noch einen Ballon am Bein hat.

Orangentanz

Eine Abwandlung zum Ballontanz. Hier wird jedoch nicht ein Ballon zwischen die Köpfe geklemmt, sondern eine Orange oder etwas vergleichbar Großes. Der Schwierigkeitsgrad steigt somit enorm.

Orangen Schlange

Bei diesem Spiel braucht man eine überschaubare Anzahl von Kindern und eine Orange, oder etwas vergleichbar Großes. Die Kinder stellen sich in einen engen Kreis, ein Kind bekommt die Orange zwischen Kinn und Brust geklemmt und muß sie jetzt so an seinen rechten Nachbarn übergeben, wieder unter das Kinn, ohne dabei die Hände zu benutzen. Fällt die Orange runter, so scheidet der Verursacher des Absturzes aus. Gewonnen hat der, der als letztes übrigbleibt.

Zeitungstanz

Man braucht gegeneinader antretende Paare und entsprechend viele große Zeitungsstücken. Nun wird zusammen auf dem Zeitungsstück getanzt. Nach 20 Sekunden stoppt die Musik, die Zeitung wird in der Mitte zusammengefaltet. Nun wird wieder getanzt. Nach 20 Sekunden wird sie auf diese Weise wieder halbiert. Tritt ein Kind neben die Zeitung, so scheidet das Paar aus. Die Zeitungen werden so lange halbiert, bis nur noch ein Paar übrig ist.

Stuhltanz

Der Klassiker. In der Mitte des Raumes wird eine doppelte Reihe Stühle aufgestellt, jeweils mit den Rückenlehnen gegeneinander. Es gibt einen Stuhl weniger als Spieler. Jetzt spielt Musik. Hört diese abrupt auf, so versuchen alle sich hinzusetzen. Wer keinen Platz bekommt scheidet aus. Nun wird ein Stuhl entfernt und das Spiel geht weiter.

Bei diesem Spiel sollten die Größeren vorher daran erinnert werden, dass es nur ein Spiel ist, sonst tut sich schnell jemand Kleineres weh.

Die Bürger des westlichen Teils der Republik kennen das Spiel eher als „Reise nach Jerusalem”.

Fliegender Teppich

Es wird ein altes Bettlaken ausgebreitet, darauf kommt eine Anzahl Kinder. Die Decke darf nicht zu groß sein, aber alle Kinder sollten mit den Füßen sicher auf der Decke stehen können. Nun müssen die Kinder versuchen, die Decke umzudrehen, ohne den Fußboden oder die Wand mit einem Körperteil zu berühren.

Auch wenn es anfangs unmöglich scheint, es funktioniert und schult dabei die Gruppen-Koordination.

Gerade bei kleineren Kindern ist es sinnvoll, vorher eine kurze Geschichte über den fliegenden Teppich zu erzählen, welcher verkehrt herum ist und im Flug umgedreht werden muss. Damit ist dann auch klar, dass niemand den fliegenden Teppich verlassen darf.

Stopptanz

Dieses Spiel kennt mehrere Variationen. Beim „Sitztanz” wird solange getanzt, bis die Musik ausgeht. Sofort setzen sich alle Kinder auf den Fußboden. Wer als letzter sitzt scheidet aus.

Beim „Eistanz” müssen die Kinder beim stoppen der Musik wie eingefroren stehen bleiben. Wer sich trotzdem noch bewegt scheidet aus.

Bei der nächsten Variation sind „Gegenstände auf der Reise”, solange die Musik läuft. Dazu eignen sich wegen der Verletzungsgefahr weiche Dinge. Es müssen wenige Gegenstände sein und die Annahme darf nicht verweigert werden, man kann die Gegenstände aber schnell weitergeben. Wer beim Stoppen der Musik einen Gegenstand in der Hand hält, scheidet aus.

Dieses Spiel wurde von Steffi auf Ferienlagerkult.de zur Verfügung gestellt.

Massenballons

Die Gruppe wird in zwei Kleingruppen aufgeteilt. Jetzt geht es Mannschaft gegen Mannschaft. Es wird zwischen beiden Mannschaften ein Tuch gespannt, möglichst hoch, so dass beide Mannschaften sich nicht sehen können. Jede Mannschaft bekommt eine bestimmte Anzahl an Luftballons. Mit Beginn der Musik (möglichst hektisch) geht es los. Die Mannschaften werfen so schnell es geht ihre Luftballons über das Tuch ins Feld der anderen Mannschaft. Die Luftballons, die von der gegnerischen Seite kommen, dürfen natürlich auch zurückgeworfen werden! Wenn die Musik stoppt, werden die Luftballons in den einzelnen Spielfeldern gezählt. Wer die wenigsten Luftballons in seinem Spielfeld hat, gewinnt!

Dieses Spiel wurde von Steffi auf Ferienlagerkult.de zur Verfügung gestellt.

Andere Spiele für Drinnen

Merkfix

Material:

  • Tablett
  • verschiedene kleine Gegenstände (Flaschenöffner, Streichholzschachtel, Korken, Löffel...)
  • Tuch zum Abdecken
  • Zettel und Stifte

Für dieses Spiel muss ein Tablett oder ähnliches mit 10 Gegenständen belegt werden. Dann deckt man das Ganze ab, damit niemand etwas sieht und stellt es auf den Tisch. Sitzen alle Kinder am Tisch, wird das Tuch vom Tablett genommen und alle dürfen sich ca. 30 Sekunden die Gegenstände anschauen und einprägen. Dann wird das Tablett wieder zugedeckt oder ganz vom Tisch genommen. Nun müssen die Kinder die Gegenstände aufschreiben, die sie sich gemerkt haben. Wer sich die meisten gemerkt hat gewinnt.

Schokoladen essen mal anders

Hierfür benötigt man:

  • 1 Tafel Schokolade
  • 1 Teller
  • 1 x Besteck (Messer & Gabel)
  • 1 Paar Handschuhe (am besten Fäustlinge)
  • 1 Schal
  • 1 Mütze
  • 1 Würfel

Alle sitzen im Kreis oder um einen Tisch, in der Mitte steht der Teller mit der Schokolade (noch eingepackt). Der Reihe nach wird gewürfelt, bei 6 und 1 muss man Schal, Mütze und Handschuhe anziehen und zuerst die Schokolade auspacken und später mit Messer und Gabel versuchen zu essen. Es wird ununterbrochen weiter gewürfelt. Hat ein anderer ein 1 oder 6 so muss das ganze (Schal, Mütze...) weitergegeben werden an denjenigen. Das geht so lange bis die Schokolade alle ist. Bei dem Spiel gibt es keinen Gewinner oder Verlierer, aber es macht ‘ne Menge Spaß.

Goofy

Benötigt wird für dieses Spiel ein dunkler Raum in dem möglichst keine Stühle, Tische oder andere Hindernisse stehen. Einer ist der Spielleiter und muss den Spielern etwas ins Ohr sagen, egal was. Einem einzigen sagt er „Goofy”. Dieser Mitspieler ist dann Goofy. Alle müssen dann im dunklen Raum herum laufen und jeden den sie treffen fragen: „Bist du Goofy?”. Wer es nicht ist, sagt einfach „nein”. Der „Goofy” darf auf die Frage nicht antworten, er bleibt einfach still. Dieser muss dann angefasst werden. Wenn man Goofy an der Hand hält ist man automatisch auch Goofy, d.h. man darf auch nichts mehr antworten. Das Spiel ist zu Ende, wenn alle eine Schlange gebildet haben.

Zahlenfelder

Man braucht nur wenige Kinder und Notizzettel. Auf die Notizzettel werden jetzt Zahlen von 1 - 5 geschrieben. Von jeder Zahl mindestens 1 Zettel mehr, als Kinder mitspielen. Dann werden die Zahlen wahllos auf einer Fläche von 1,50×1,50m verteilt. Die Kinder stellen sich jetzt um das Feld herum und der Moderator sagt womit (also Arm oder Bein) die Kinder auf welche Zahl müssen (z.B. Bein auf 5). Die Kinder müssen nun ein Bein auf ein Feld mit der 5 stellen. Nun sagt der Moderator die nächste Kombination (z.B. Arm auf 3). Die Kinder müssen jetzt einen Arm auf eine 3 legen. Das wird so oft wiederholt, bis alle Kinder zusammengeknotet sind. Wenn ein Kind keine Chance mehr hat, eine Zahl zu erreichen, ist es raus. Gewinner ist der letzte auf dem Feld.

Krebsfußball

Krebsfußball eignet sich eher für kleine Gruppen, wenn man keine großen Räumlichkeiten zur Verfügung hat.

Je nach dem wie viele Kinder man hat, sollten Mannschaften eingeteilt oder gewählt werden (auf jeden Fall sollte man die Teams nicht zu groß wählen; nach Platzangebot und Kinderanzahl entscheiden...). Weiterhin benötigt man zwei Tore oder Gegenstände, die diese darstellen könnten. Um das Verletzungsrisiko möglichst gering zu halten und für die Kinder ein faires und klar strukturiertes Spiel auf die Beine zu stellen, sollte man klare und einfache Regeln aufstellen: kein Kratzen, Beißen, Stoßen, Treten usw. Für die Kinder sollte ersichtlich sein, wann ein Tor gezählt wird und mit welcher Wertigkeit es eingeht (z. B. könnte man Tore von Mädchen doppelt zählen lassen, damit für sie auch ein Anreiz zum Mitspielen gegeben wird). Um reine Jungsmannschaften zu vermeiden, könnte man auch festlegen, dass in jeder Mannschaft z. B. mindestens zwei Mädchen spielen müssen. Dadurch kann man eine ungerechte Verteilung der Geschlechter und daraus folgende Frustrationen vermeiden und alle Kinder mit einbeziehen.

Ansonsten kann der Gruppenleiter die Regeln je nach Räumlichkeit und Kinderanzahl, evt. in Rücksprache mit den Kindern, selbst erweitern. Es sei aber auch darauf verwiesen, dass Krebsfußball nicht sehr förderlich für die Kniegelenke ist und man ein häufiges und andauerndes Spiel vermeiden sollte. Teilt man mehrere Mannschaften ein, sollte man sich auch eine Beschäftigung für die nichtspielenden Kinder überlegen, damit sie keine Langeweile haben und Blödsinn machen; z. B. könnte man sie als Schiedsrichterhelfer, Ballholer oder Punktezähler einsetzen.

Zirkus

Eine Anzahl von Mitspielern wird festgelegt, es finden sich Gruppen der angegebenen Stärke zusammen. Aufgabe ist es, eine Figur zu bilden, bei der möglichst wenige Füße (oder z.B. nur bestimmte Körperteile) Kontakt zum Boden haben. Dies kann man auch beliebig verändern, z.B. möglichst viel Fläche auf dem Boden und mindestens einen Meter hoch...

Der Spielleiter kann die Gruppenstärken für jeden Durchgang neu festlegen, die selben Kinder sollten dabei nicht immer wieder zusammenkommen.

Dschungel

Die Kinder werden in gleichmäßige Gruppen von mindestens vier Spielern eingeteilt. Sie verteilen sich an den Ecken und Wänden des Raumes. Ziel des Spieles ist es, als möglichst geschlossener Haufen (viel Körperflächenkontakt) und so schnell wie möglich auf die entgegengesetzte Seite zu kommen.

Dieses kann durch Hindernisse oder Abdunkelung erschwert werden.

Familiensalat

Es werden kleine Zettel vorbereitet mit Familiennamen und ihren Mitgliedern (Bsp: Opa, Oma, Vater, Mutter, Sohn, Tochter, Katze Schmidt) in der gewünschten Anzahl mit verschiedenen Familiennamen, jedoch mit den gleichen Familienmitgliedern. In der Mitte des Raumes werden soviele Stühle als Kreis aufgestellt (Sitzfläche nach außen), wie Familiennamen vorhanden sind.

Jedes Kind bekommt einen Zettel. Nun beginnt Musik und die Kinder laufen durch den Raum. Währenddessen tauschen sie ständig ihre Zettel untereinander. Hört die Musik auf, müssen sich die Familien finden und auf einen Stuhl setzen. Dabei sitzt Opa ganz unten, die Katze ganz oben. Die Familie, die als erstes in der richtigen Reihenfolge sitzt hat gewonnen. Das Spiel beginnt von vorn.

Als Abwandlung kann man den Mitgliedern der Gewinnerfamilien jeweils einen farbigen Punkt ins Gesicht machen. Das Kind, was am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

 
leitfaden/6.3_spiele_fuer_drinnen.txt · Zuletzt geändert: 25.02.2008 16:18 [Letzte Änderungen]
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